Göring-Eckardt will Bun­des­tag bes­ser vor Angrif­fen schützen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Vize­prä­si­den­tin des Bun­des­ta­ges, Kat­rin Göring-Eckardt, for­dert einen bes­se­ren Schutz des Par­la­ments vor mög­li­chen Angrif­fen soge­nann­ter Reichs­bür­ger. „Das Sicher­heits­kon­zept des Deut­schen Bun­des­ta­ges ist nicht aus­rei­chend. Wir müs­sen sicher­stel­len, dass nie­mand – weder Abge­ord­ne­te noch Mit­ar­bei­ten­de – Waf­fen in das Par­la­ment tra­gen kön­nen”, sag­te die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Mitt­woch­aus­ga­ben).

„Wir müs­sen über die Fra­ge spre­chen, wer wie Zutritt erhält und vor allem unkon­trol­liert, schlimms­ten­falls sogar mit Waf­fen, die Gebäu­de betre­ten kann.” Die Gefah­ren durch bewaff­ne­te Reichs­bür­ger und ande­re Rechts­extre­mis­ten sei­en real, so Göring-Eckardt. „Das betrifft auch ganz kon­kret unser Par­la­ment. Vor allem wenn mit der AfD der par­la­men­ta­ri­sche Arm die­ser Ideo­lo­gie mit­ten­drin sitzt.” Poli­ti­ker von Uni­on und FDP hat­ten zuvor bestrit­ten, dass es Lücken im Sicher­heits­kon­zept des Bun­des­ta­ges gibt.

Foto: Reichs­tags­kup­pel bei Son­nen­auf­gang, über dts Nachrichtenagentur

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