Gre­ta Thun­berg kri­ti­siert Bun­des­re­gie­rung scharf

Key­en­berg (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Kli­ma­ak­ti­vis­tin Gre­ta Thun­berg hat die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Rede auf der Kund­ge­bung gegen die Abbag­ge­rung des Ortes Lüt­zer­ath stark kri­ti­siert. „Die deut­sche Regie­rung schließt Ver­trä­ge mit Koh­le­un­ter­neh­men wie RWE ab und das ist eine Schan­de”, sag­te die Schwe­din. Die geplan­te Aus­wei­tung des Tage­baus Garz­wei­ler II, der auch Lüt­zer­ath zum Opfer fal­len soll, bezeich­ne­te sie als „Ver­rat an zukünf­ti­gen und gegen­wär­ti­gen Generationen”. 

Es müs­se auf­ge­hört wer­den, „Men­schen­op­fer” für unter­neh­me­ri­schen Erfolg zu erbrin­gen. Sie bedank­te sich zudem bei den Men­schen vor Ort. Die „Ver­än­de­run­gen kom­men nicht von Regie­run­gen und Kon­zer­nen, son­dern von Men­schen, die in Baum­häu­sern sit­zen und auf die Stra­ße gehen”, so Thun­berg wei­ter. Die Bewe­gung habe nicht vor aufzugeben.

Foto: Lui­sa Neu­bau­er und Gre­ta Thun­berg bei Demo bei Lüt­zer­ath am 14.01.2023, über dts Nachrichtenagentur

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