Gro­ße Mehr­heit für erwei­ter­te Pfandpflicht

Nürn­berg (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Bun­des­bür­ger ste­hen hin­ter der erst im letz­ten Jahr auf Ein­weg­fla­schen im Frucht­saft­be­reich erwei­ter­ten Pfand­pflicht. Das ist das Ergeb­nis einer Umfra­ge der GfK für einen Geträn­ke­her­stel­ler. Dem­nach war 74 Pro­zent aller Befrag­ten die erwei­ter­te Pfand­pflicht bekannt und 90 Pro­zent fan­den sie gut. 

Unter den Ableh­nen­den der erwei­ter­ten Pfand­pflicht sei der Anteil in Ber­lin höher als in den rest­li­chen Bun­des­län­dern, hieß es. Im Auf­trag der Valen­si­na-Grup­pe hat­te die GfK bereits Mit­te Dezem­ber 2022 rund 1.000 Ver­brau­cher im Alter von 18 bis 74 Jah­ren befragt, wie erst jetzt bekannt wur­de. Im Janu­ar 2022 waren die Aus­nah­me­re­geln in Sachen Pfand­pflicht für Saft und ande­re Geträn­ke offi­zi­ell weg­ge­fal­len. Die Bun­des­re­gie­rung setz­te mit der Novel­le des Ver­pa­ckungs­ge­set­zes zwei EU-Richt­li­ni­en in deut­sches Recht um und hat­te damit fast alle bis­her gel­ten­den Aus­nah­men der Pfand­pflicht für Ein­weg­ge­trän­ke­fla­schen und ‑dosen gestri­chen. Her­stel­lern wur­de aber noch eine Karenz­zeit bis Ende Juni 2022 eingeräumt.

Foto: Kun­de mit Smart­pho­ne im Super­markt, über dts Nachrichtenagentur

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