Grü­ne ärgern Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um mit Flut von Anfragen 

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Das FDP-geführ­te Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um von Vol­ker Wis­sing muss sich mit einer Flut von Anfra­gen des grü­nen Regie­rungs­part­ners her­um­schla­gen. Das geht aus einer inter­nen Sta­tis­tik der Ampel­ko­ali­ti­on her­vor, über die der „Spie­gel” berich­tet. Dem­nach stell­ten Abge­ord­ne­te der Grü­nen-Bun­des­tags­frak­ti­on allein im Okto­ber und Novem­ber die­ses Jah­res 16 schrift­li­che Fra­gen an Wis­sings Ministerium. 

Im glei­chen Zeit­raum schick­ten Abge­ord­ne­te der ande­ren Koali­ti­ons­part­ner SPD und FDP kei­ne ein­zi­ge Fra­ge. Üblich ist eigent­lich, dass Abge­ord­ne­te aus den Regie­rungs­frak­tio­nen die Minis­te­ri­en mit Anfra­gen scho­nen. Mit ihrer Wiss­be­gier über­tra­fen die Grü­nen statt­des­sen sogar die AfD, die ledig­lich 14 Fra­gen stell­te. In der FDP löst die grü­ne Fra­gen­flut Ver­wun­de­rung aus. Offen­bar sei bei man­chen Grü­nen bis heu­te nicht ver­wun­den wor­den, dass das Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um an die FDP gegan­gen sei, heißt es. Das Ver­hält­nis gilt als ange­spannt, unter ande­rem wegen des von Wis­sing geplan­ten, beschleu­nig­ten Aus­baus von Autobahnen.

Foto: Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um, über dts Nachrichtenagentur

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