Grü­ne for­dern Tem­po von Wis­sing bei Ein­füh­rung des 49-Euro-Tickets

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Grü­nen-Frak­ti­ons­chefin Katha­ri­na Drö­ge for­dert von Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Vol­ker Wis­sing (FDP) Tem­po bei der Ein­füh­rung des 49-Euro-Tickets. „Das 49-Euro-Ticket muss so schnell wie mög­lich kom­men, aller­spä­tes­tens zum 1. Mai”, sag­te Drö­ge dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land”. Wis­sing müs­se nun alles dafür tun, das Ticket auf den Weg zu bringen. 

„Die Gesprä­che zwi­schen dem Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um, den Län­dern und der Bran­che müs­sen zügig zum Abschluss gebracht wer­den”, ver­lang­te die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin. Der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band (VZBV) for­der­te unter­des­sen Bund und Län­der auf, zur Stär­kung der Fahr­gast­rech­te bei der Aus­ge­stal­tung des 49-Euro-Tickets einen run­den Tisch ein­zu­set­zen. „Damit das Deutsch­land­ti­cket funk­tio­niert, muss es kun­den­ori­en­tiert sein – so wie gene­rell beim Aus­bau des ÖPNV Ver­brau­cher­be­dürf­nis­se stär­ker ein­ge­bracht wer­den soll­ten”, sag­te VZBV-Che­fin Ramo­na Pop dem RND. „Dafür for­dern wir einen Run­den Tisch. Ohne eine adäqua­te Betei­li­gung von Zivil­ge­sell­schaft und Fahr­gast- und Ver­brau­cher­ver­bän­den dro­hen die Ver­brau­cher­inter­es­sen unter die Räder zu kom­men.” Pop warn­te vor Feh­lern bei der Aus­ge­stal­tung. „Das 9‑Eu­ro-Ticket hat vie­le Men­schen begeis­tert. Beim Deutsch­land­ti­cket sieht es lei­der nicht danach aus. Die Poli­tik droht, hier eine gro­ße Chan­ce zu ver­ge­ben.” Es sei­en zu vie­le Feh­ler gemacht wor­den: „Erst das ewi­ge War­ten auf das Ticket. Dann fragt man sich, war­um es nur im Abo erhält­lich sein soll. Zudem die Ein­schrän­kun­gen bei Über­trag­bar­keit und Mitnahmemöglichkeiten.”

Foto: Fahr­rad­mit­nah­me in einem Regio­nal­zug, über dts Nachrichtenagentur

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