Grü­ne: Gefahr durch isla­mis­ti­sche Täter nicht unterschätzen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach dem Anti-Ter­ror-Ein­satz in Cas­trop-Rau­xel mahnt der Grü­nen-Innen­ex­per­te Kon­stan­tin von Notz dazu, die Gefahr durch isla­mis­ti­schen Ter­ror nicht aus dem Blick zu ver­lie­ren. „Um die kon­kre­te Bedro­hung, die von den Beschul­dig­ten aus­ge­gan­gen ist, bewer­ten zu kön­nen, müs­sen zunächst die wei­te­ren Ermitt­lungs­er­geb­nis­se abge­war­tet wer­den”, sag­te er den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe. Noch ein­mal wer­de deut­lich, dass man bei „allen aktu­el­len, sehr ernst­zu­neh­men­den Bedro­hun­gen” aus dem Bereich des Rechts­extre­mis­mus kei­nes­wegs von isla­mis­ti­schen Tätern aus­ge­hen­de Gefah­ren aus dem Blick ver­lie­ren und unter­schät­zen dürfe. 

Dar­auf habe man wie­der­holt hin­ge­wie­sen, sag­te der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Grü­nen-Frak­ti­on im Bun­des­tag und Vor­sit­zen­de des par­la­men­ta­ri­schen Kon­troll­gre­mi­ums. „Es bleibt eben­so rich­tig wie wich­tig, dass die Sicher­heits­be­hör­den auch die­sen Bereich wei­ter­hin sehr genau im Blick behal­ten und wir als wehr­haf­te Demo­kra­tie ent­schlos­sen han­deln.” Ermitt­lungs­be­hör­den hat­ten in Cas­trop-Rau­xel in der Nacht zu Sonn­tag einen Mann fest­ge­nom­men, der einen isla­mis­ti­schen Anschlag vor­be­rei­tet haben soll.

Foto: Poli­zei in einer Fuß­gän­ger­zo­ne, über dts Nachrichtenagentur

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