Grü­nen-Gesund­heits­po­li­ti­ker für stren­ge­re Maskenpflicht

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­cher der Grü­nen-Bun­des­tags­frak­ti­on, Janosch Dah­men, hat die Bun­des­län­der auf­ge­for­dert, stren­ge­re Rege­lun­gen zur Mas­ken­pflicht in Innen­räu­men ein­zu­füh­ren. „Nicht nur wegen der Ent­wick­lung in Chi­na, son­dern auch wegen den übri­gen Atem­wegs­er­kran­kun­gen in Deutsch­land ist es wich­tig, dass wir die Mas­ke in Innen­räu­men wie­der viel mehr nut­zen – völ­lig unbe­nom­men, wel­che Regeln gel­ten”, sag­te Dah­men dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Frei­tags­aus­ga­ben). Der Rechts­rah­men bestün­de, dass die Bun­des­län­der dabei stren­ge­re Regeln einführen. 

„Dass davon auch bei fast zehn Mil­lio­nen erkrank­ten Deut­schen im Moment immer noch nicht Gebrauch gemacht wird, fin­de ich nicht nur als Poli­ti­ker, son­dern auch als Arzt, sehr befremd­lich”, füg­te er an. Mit Blick auf den mas­si­ven Coro­na-Aus­bruch in Chi­na sag­te Dah­men: „Deutsch­land muss im direk­ten Kon­takt mit Chi­na aber auch über die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on dar­auf hin­wir­ken, dass Chi­na und sei­ne Nach­bar­län­der ver­läss­lich Sequen­zie­rungs-Ergeb­nis­se bereit­stel­len.” Nur so las­se sich die Situa­ti­on dort gemein­sam beur­tei­len und kön­ne früh­zei­tig inter­na­tio­nal reagiert wer­den. „Hohe Anste­ckungs­zah­len bedeu­ten auch mehr Chan­cen für Muta­tio­nen des Virus”, sag­te der Gesundheitspolitiker.

Foto: Hin­weis auf Mund-Nasen-Schutz, über dts Nachrichtenagentur

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