Habeck erwar­tet „Durch­bruch” bei den Erneuerbaren

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Vor dem Rat der EU-Ener­gie­mi­nis­ter am Mon­tag in Brüs­sel dringt Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck auf die Besei­ti­gung von Hür­den beim Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien. Er hof­fe, dass „ein wei­te­rer Durch­bruch bei den Erneu­er­ba­ren” gelin­ge, sag­te der Grü­nen-Poli­ti­ker den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe. „Die Geneh­mi­gungs­fris­ten für Wind- und Foto­vol­ta­ik­an­la­gen, für Wär­me­pum­pen und Ver­stär­kun­gen der Netz­in­fra­struk­tur sol­len deut­lich kür­zer wer­den. Außer­dem sol­len soge­nann­te Wind­vor­rang­ge­bie­te EU-ein­heit­lich schnel­ler aus­ge­wie­sen und die Pro­jek­te dort viel schnel­ler geneh­migt werden.” 

Das wäre „ein Rie­sen­schritt von enor­mer Bedeu­tung”. Zugleich ver­wies Habeck auf Fort­schrit­te in Deutsch­land: „Wir pushen den Aus­bau der Erneu­er­ba­ren, wo wir kön­nen. Gera­de erst hat die Ampel die Inves­ti­ti­ons­be­din­gun­gen noch mal ver­bes­sert, sodass die Bun­des­netz­agen­tur bei den Aus­schrei­bun­gen für Wind und Solar die Höchst­sät­ze um bis zu 25 Pro­zent anhe­ben kann. Das ist ein Ausrufezeichen.”

Foto: Wind­rä­der, über dts Nachrichtenagentur

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