Habeck nennt Arbeits­kräf­te­man­gel aku­tes wirt­schaft­li­ches Hemmnis

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck (Grü­ne) warnt vor den Fol­gen des zuneh­men­den Man­gels an Arbeits­kräf­ten. „Das ist für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in Deutsch­land ein aku­tes Hemm­nis”, sag­te Habeck dem „Han­dels­blatt” (Frei­tag­aus­ga­be) am Don­ners­tag. Nicht nur der Fach­kräf­te­man­gel wer­de immer akuter. 

„Es fehlt in vie­len Bran­chen gene­rell an Arbeits­kräf­ten”, so der Grü­nen-Poli­ti­ker. Auch die not­wen­di­ge Trans­for­ma­ti­on zu mehr Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keit ver­lan­ge, vor allem die Erwerbs­mi­gra­ti­on erheb­lich zu stei­gern. „Des­halb sind wir uns in der Regie­rung einig, dass wir das Ein­wan­de­rungs­recht deut­lich öff­nen wer­den und admi­nis­tra­ti­ve Ver­fah­ren trans­pa­ren­ter gestal­ten, digi­ta­li­sie­ren und beschleu­ni­gen”, sag­te Habeck. Die Bun­des­re­gie­rung arbei­tet der­zeit an einem Fach­kräf­te­ein­wan­de­rungs­ge­setz. „Wir kon­kur­rie­ren mit ande­ren Län­dern welt­weit um Fach­kräf­te”, so der Wirt­schafts­mi­nis­ter. „Wir müs­sen ihnen des­halb ein attrak­ti­ves Ange­bot machen.” Am Don­ners­tag hat­te die Deut­sche Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (DIHK) ihren Fach­kräf­te­re­port vor­ge­stellt. Dem­nach kann mehr als jedes zwei­te Unter­neh­men in Deutsch­land nicht mehr alle offe­nen Stel­len beset­zen. Das ent­spricht laut DIHK einem ent­gan­ge­nen Wert­schöp­fungs­po­ten­zi­al von fast 100 Mil­li­ar­den Euro.

Foto: Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.