Habeck will Infla­ti­on bis Ende 2023 unter fünf Pro­zent bringen

Davos (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck (Grü­ne) strebt einen Rück­gang der Infla­ti­on in Deutsch­land bis zum Jah­res­en­de von unter fünf Pro­zent an. Er hof­fe, „von einem höhe­ren Start im ers­ten Quar­tal zu einer nied­ri­ge­ren Rate Ende des Jah­res” zu kom­men, sag­te der Minis­ter am Diens­tag am Ran­de des Welt­wirt­schafts­gip­fels in Davos dem TV-Sen­der „Welt”. Die wer­de dann hof­fent­lich schon unter fünf Pro­zent sein. 

Das sei „anzu­stre­ben und zu erar­bei­ten”. Vor­aus­set­zung sei, dass es gelin­ge, „wei­ter poli­tisch klu­ge Ent­schei­dun­gen zu tref­fen” und „die Ener­gie­prei­se run­ter­zu­brin­gen”. Aber über das gan­ze Jahr gerech­net wer­de die Infla­ti­ons­ra­te „eher dar­über” lie­gen. Opti­mis­tisch äußer­te sich Habeck auch zum The­ma Rezes­si­on. Zu einem dro­hen­den Schrump­fen der Wirt­schaft über einen län­ge­ren Zeit­raum sag­te er: „Es kann sein, dass wir das ver­mei­den kön­nen.” Wenn eine klas­si­sche Rezes­si­on kom­me, wer­de sie mög­li­cher­wei­se „nur sehr kurz und nicht sehr tief” aus­fal­len. Das wäre aber noch „kein guter Zustand”, denn „dann haben wir immer noch eine sta­gnie­ren­de Wirt­schafts­leis­tung”. Gera­de in den Indus­trien, die eine kli­ma­neu­tra­le Pro­duk­ti­on auf­bau­en, „brau­chen wir einen Auf­schwung”, so der Grü­nen-Poli­ti­ker. Sein Fazit: „Wir sind noch nicht durch die Kri­se durch. Wir haben sie beherrsch­bar gemacht, das ist eine Leis­tung, aber sie ist noch nicht überwunden.”

Foto: Far­be in einem Bau­markt, über dts Nachrichtenagentur

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