Hof­rei­ter begrüßt Ent­schei­dung zu Lie­fe­rung von Leopard-Panzern

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Vor­sit­zen­de des Euro­pa­aus­schus­ses im Bun­des­tag, Anton Hof­rei­ter (Grü­ne), hat die geplan­te Lie­fe­rung von Leo­pard-Kampf­pan­zern an die Ukrai­ne begrüßt. „Die Mel­dun­gen, Leo­pard-Pan­zer auch von Deutsch­land aus in die Ukrai­ne zu schi­cken, sind eine sehr posi­ti­ve Nach­richt”, sag­te er dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Diens­tag­aus­ga­ben). „Wir müs­sen die Ukrai­ne so stark und anhal­tend unter­stüt­zen, bis das Regime Putin ver­steht, dass Ver­hand­lun­gen die bes­se­re Opti­on sind als die Fort­set­zung des Krie­ges”, so der Grünen-Politiker. 

„Natür­lich wäre es bes­ser gewe­sen, die Ent­schei­dung schnel­ler zu tref­fen, ins­be­son­de­re für das Anse­hen Deutsch­lands in Euro­pa. Aber bes­ser spät als gar nicht.” Putin glau­be immer noch, die­sen Krieg gewin­nen zu kön­nen, so Hof­rei­ter. „Wir müs­sen ihm deut­lich machen, dass das nicht pas­sie­ren wird.” Der ver­tei­di­gungs­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on, Wolf­gang Hell­mich, sag­te dem RND: „Ich wür­de eine sol­che Ent­schei­dung für rich­tig hal­ten. Das gilt vor allem ange­sichts von Mel­dun­gen über die Lie­fe­rung von Abrams-Kampf­pan­zern durch die USA.” Die Linie des Kanz­lers wür­de damit bestä­tigt, so Hell­mich. „Denn sein Ziel war immer, die Pan­zer-Lie­fe­run­gen gemein­sam zu machen.”

Foto: Anton ´Toni´ Hof­rei­ter, über dts Nachrichtenagentur

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