Hof­rei­ter for­dert nach EU-Kor­rup­ti­ons­skan­dal Kon­se­quen­zen für Katar

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Chef des Euro­pa­aus­schus­ses im Bun­des­tag, Anton Hof­rei­ter (Grü­ne), for­dert mit Blick auf die Kor­rup­ti­ons­vor­wür­fe im EU-Par­la­ment auch Kon­se­quen­zen für Katar. Wenn ein Land glau­be, sich in die Demo­kra­tie so ein­mi­schen zu kön­nen, dass es Abge­ord­ne­te bestechen kön­ne, müs­se man han­deln, sag­te er den Sen­dern RTL und ntv. Trotz­dem sei­en Gas-Deals mit Katar noch ver­tret­bar: „Im Moment ist Katar viel­leicht trotz die­ser Bestechung das klei­ne­re Übel im Ver­gleich zu Russland.” 

Aber es zei­ge sich, wie drin­gend es not­wen­dig sei, „dass wir unab­hän­gi­ger von Dik­ta­tu­ren und auto­kra­ti­schen Regi­men wer­den, was die Ver­sor­gung unse­rer Wirt­schaft angeht”, so Hofreiter.

Foto: Katar, über dts Nachrichtenagentur

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