Innen­mi­nis­te­rin will kei­ne „Migra­ti­ons­quo­ten” an Schulen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser (SPD) hält nichts von soge­nann­ten „Migra­ti­ons­quo­ten” an Schu­len, die als Reak­ti­on auf die vie­ler­orts aus dem Ruder gelau­fe­ne Sil­ves­ter­nacht gefor­dert wur­den. „Ich glau­be nicht, dass man die Pro­ble­me mit Quo­ten löst”, sag­te Fae­ser im „RTL Nacht­jour­nal” über den Vor­schlag des Leh­rer­ver­bands. Die Minis­te­rin beton­te aber: „Wir müs­sen jetzt han­deln. Man muss schau­en wo die Pro­blem­vier­tel sind, wo Bil­dung und Inte­gra­ti­on nicht funk­tio­nie­ren – um dann gezielt vor­zu­ge­hen”, dabei dür­fe es auch kei­ne Tabus geben. 

Bei den Ermitt­lun­gen zur Sil­ves­ter­nacht, hofft die SPD-Poli­ti­ke­rin auf schnel­le Ergeb­nis­se: „Das wich­tigs­te ist, dass die Täter schnell bestraft wer­den, damit sie emp­find­li­che Stra­fen erfah­ren, für das was sie an wider­li­cher Tat began­gen haben.” Auf Fotos und Vide­os von den Aus­schrei­tun­gen ent­steht der Ein­druck, dass es vor allem Jugend­li­che mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund waren, die unter ande­rem mit Böl­lern auf Ein­satz­kräf­te gewor­fen hatten.

Foto: Klas­sen­raum in einer Schu­le, über dts Nachrichtenagentur

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