Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te warnt nach Sil­ves­ter vor „Gene­ral­ver­dacht”

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach den Aus­schrei­tun­gen in der Sil­ves­ter­nacht warnt die Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung, Reem Ala­ba­li-Rado­van, davor, Migran­ten unter „Gene­ral­ver­dacht” zu stel­len. „Wir müs­sen die Täter anhand ihrer Taten beur­tei­len, nicht anhand ihrer ver­mu­te­ten Her­kunft, wie dies nun eini­ge tun”, sag­te die SPD-Poli­ti­ke­rin den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Mitt­wochs­aus­ga­ben). „Wer jetzt mit Gene­ral­ver­dacht gegen­über Men­schen mit Ein­wan­de­rungs­ge­schich­te reagiert, trägt zur wei­te­ren Stig­ma­ti­sie­rung und Spal­tung unse­rer Gesell­schaft bei, statt die sozia­len Ursa­chen des Pro­blems zu bekämpfen.” 

Ala­ba­li-Rado­van nann­te die Gewalt­ta­ten „abscheu­lich”. Sie müss­ten schnell und kon­se­quent mit der gan­zen Här­te unse­res Rechts­staats bestraft werden.

Foto: Ber­lin am 31.12.2022, über dts Nachrichtenagentur

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