Jus­tiz­se­na­to­rin will Mal­sack-Win­ke­mann in Ruhe­stand versetzen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Ber­lins Jus­tiz­se­na­to­rin Lena Kreck (Lin­ke) setzt dar­auf, die nach einer Raz­zia in der „Reichsbürger”-Szene inhaf­tier­te Rich­te­rin Bir­git Mal­sack-Win­ke­mann dau­er­haft in den Ruhe­stand ver­set­zen zu kön­nen. „Mei­ne Hoff­nun­gen sind groß, da eine neue Sach­la­ge ein­ge­tre­ten ist”, sag­te Kreck dem „Spie­gel”. Die Sena­to­rin hat Beru­fung beim Dienst­ge­richts­hof am Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg ein­ge­reicht, nach­dem im Okto­ber der Ver­such, die frü­he­re AfD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te vor­zei­tig in den Ruhe­stand zu schi­cken, erfolg­los geblie­ben war. 

Nach dem Bun­des­tag hat­te Mal­sack-Win­ke­mann als Zivil­rich­te­rin am Ber­li­ner Land­ge­richt gear­bei­tet, zuletzt in einer für Bau­sa­chen zustän­di­gen Kam­mer. „Eine Rich­te­rin, der es an Ver­fas­sungs­treue man­gelt, kann kein Recht spre­chen”, so Kreck. Sie will auch errei­chen, dass das Ruhe­ge­halt gestri­chen wird. Nach der Ver­haf­tung schied die Rich­te­rin durch eine Eil­ver­fü­gung des Ber­li­ner Land­ge­richts­prä­si­den­ten aus der Kam­mer aus.

Foto: Bir­git Mal­sack-Win­ke­mann, über dts Nachrichtenagentur

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