Karls­ru­he kippt neue Ober­gren­ze für Parteienfinanzierung

Karls­ru­he (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die neue Ober­gren­ze für die Par­tei­en­fi­nan­zie­rung für nich­tig erklärt. 2018 hat­te der Bun­des­tag mit der Mehr­heit von Uni­on und SPD dafür gestimmt, dass die Par­tei­en ab 2019 ins­ge­samt rund 25 Mil­lio­nen Euro mehr an staat­li­chen Gel­dern bekom­men sol­len als ursprüng­lich vor­ge­se­hen. Ins­ge­samt soll­te es damit ab 2019 dann 190 Mil­lio­nen Euro aus der Staats­kas­se geben. 

Ein hier­ge­gen gerich­te­ter Nor­men­kon­troll­an­trag von FDP, Grü­nen und Lin­ke dage­gen war in Karls­ru­he erfolg­reich. Auch die AfD hat­te geklagt, aller­dings mit ande­ren Argu­men­ten. Hier­über will das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt spä­ter entscheiden.

Foto: Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, über dts Nachrichtenagentur

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