Kli­ma-Beauf­tra­ge mahnt „Letz­te Genera­ti­on” zu Gesetzestreue

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Kli­ma-Son­der­be­auf­trag­te Jen­ni­fer Mor­gan hat eine kla­re Gren­ze für Kli­ma-Pro­tes­te gezo­gen. „Wir brau­chen das Enga­ge­ment der jun­gen Men­schen und der Zivil­ge­sell­schaft. Aber jeder Ein­satz für den Kli­ma­schutz muss im Rah­men der Geset­ze unse­rer Demo­kra­tie blei­ben”, sag­te die Staats­se­kre­tä­rin im Aus­wär­ti­gen Amt den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Frei­tag­aus­ga­ben).

„Kli­ma­pro­test darf kei­ne nega­ti­ven Fol­gen für ande­re Men­schen haben.” Zugleich zeig­te Mor­gan, die vor­mals Green­peace-Che­fin war, grund­sätz­li­ches Ver­ständ­nis für die Pro­tes­te: „Ich kann ver­ste­hen, wie frus­triert jun­ge Men­schen über die Kli­ma­po­li­tik sind. Wir sehen, was uns die Wis­sen­schaft sagt. Und zugleich sehen wir, wie weit wir von unse­ren Zie­len etwa bei der Begren­zung der Erd­er­wär­mung ent­fernt sind”, sag­te Mor­gan. „Das ist für die jun­gen Men­schen und ihre Zukunft eine Krisensituation.”

Foto: ´Letz­te Genera­ti­on´ am 09.11.2022 auf dem Bran­den­bur­ger Tor, über dts Nachrichtenagentur

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