Klitsch­ko drängt auf schnel­le Leopard-Lieferungen

Kiew (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Bür­ger­meis­ter von Kiew, Ex-Box­welt­meis­ter Vita­li Klitsch­ko, drängt auf die schnel­le Zusa­ge von Leo­pard-Pan­zern für die Ukrai­ne. „Das ist lebens­wich­tig für uns”, sag­te Klitsch­ko dem TV-Sen­der „Welt” am Diens­tag. Deutsch­land habe bei der Unter­stüt­zung zwar zunächst nur lang­sam ange­fan­gen, sich aber inzwi­schen zum größ­ten Unter­stüt­zer der Ukrai­ne entwickelt. 

Jetzt sei man „end­lich” bei den schwe­ren Waf­fen ange­kom­men. Die Leo­pard-Pan­zer müss­ten nun schnell kom­men, so Klitsch­ko. „Es kommt, ich bin über­zeugt, es kommt. Aber die Zeit kos­tet uns sehr viel. Und das Wich­tigs­te: Die Zeit kos­tet das Leben unse­rer Sol­da­ten.” Nur mit hoher Moti­va­ti­on allei­ne könn­te die ukrai­ni­sche Armee den Kampf nicht gewin­nen. „Ver­tei­di­gungs­waf­fen, Pan­zer, sind sehr, sehr wich­tig. Sehr wich­tig für uns”, sag­te der Bür­ger­meis­ter von Kiew. „Ich nen­ne die Waf­fen ‘Ver­tei­di­gungs­waf­fen‘, weil: Wir ver­tei­di­gen unser Land. Des­we­gen hof­fe ich, dass die deut­sche Regie­rung und alle unse­re Part­ner so schnell wie mög­lich die Pan­zer lie­fern.” Klitsch­ko hofft, dass Deutsch­land nicht nur den Export pol­ni­scher Leo­par­den erlaubt, son­dern auch selbst wel­che schickt. Von den Leo­par­den brau­che man so vie­le wie nur irgend mög­lich: „Es ist nie genug, solan­ge der Krieg läuft. Wenn der Krieg vor­bei ist, kön­nen wir sagen: ‘Ist genug.‘”

Foto: Vita­li Klitsch­ko, über dts Nachrichtenagentur

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