Kubicki will mög­li­che Lam­brecht-Nach­fol­ge SPD überlassen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die FDP rekla­miert das mög­li­cher­wei­se frei wer­den­de Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um nicht für sich. „Eine mög­li­che Neu­be­set­zung des Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums obliegt dem sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Koali­ti­ons­part­ner”, sag­te FDP-Vize Wolf­gang Kubicki den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Sams­tag­aus­ga­ben). „Es wäre dies­mal gut, wenn die­ses immens wich­ti­ge Minis­te­ri­um von jeman­dem geführt wird, der das nöti­ge Hin­ter­grund­wis­sen mitbringt.” 

Zuvor war über einen mög­li­cher­wei­se bevor­ste­hen­den Rück­tritt von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) berich­tet wor­den. Als mög­li­che Nach­fol­ge­rin war immer wie­der die Vor­sit­zen­de des Ver­tei­di­gungs­aus­schus­ses im Bun­des­tag, Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann (FDP), genannt wor­den. Er kön­ne nicht bewer­ten, ob Kanz­ler Olaf Scholz (SPD) eine grö­ße­re Kabi­netts­um­bil­dung erwä­ge, sag­te Kubicki, der auch Vize­prä­si­dent des Bun­des­ta­ges ist. „Aller­dings muss er auch zur Kennt­nis genom­men haben, dass manch ein sozi­al­de­mo­kra­tisch besetz­tes Res­sorts in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung nicht das aller­bes­te Bild abgibt”, sag­te der FDP-Politiker.

Foto: Wolf­gang Kubicki, über dts Nachrichtenagentur

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