Küh­nert for­dert schnell höhe­re Belas­tun­gen für Wohlhabende

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – SPD-Gene­ral­se­kre­tär Kevin Küh­nert hat ange­sichts hoher Aus­ga­ben des Bun­des im Zuge der Ener­gie­kri­se Plä­ne für eine stär­ke­re Belas­tung von Wohl­ha­ben­den ver­tei­digt. „Wir erle­ben gera­de einen kras­sen Wan­del unse­res Wirt­schaf­tens. Die SPD will, dass unser Land Indus­trie­land bleibt, um Wohl­stand und gute Arbeits­plät­ze zu sichern. Das gibt es aber nicht umsonst. Zudem steckt unser Land in einer Kri­se, die bei den Ver­hand­lun­gen zum Koali­ti­ons­ver­trag nicht abseh­bar war”, sag­te Küh­nert der „Rhei­ni­schen Post”. 

„Dafür war die Ampel bereit, bis zu 300 Mil­li­ar­den Euro in die Hand zu neh­men, sofern dies not­wen­dig wird. Das ist gutes Kri­sen­ma­nage­ment”, so Küh­nert. „Die Hal­tung jedoch, dass selbst für Super­rei­che kei­ne Steu­ern ange­packt wer­den, ist ange­sichts die­ser grund­le­gen­den Ver­än­de­run­gen weder zeit­ge­mäß, noch gerecht”, sag­te er mit Blick auf die Ableh­nung ent­spre­chen­der Plä­ne in der FDP. „Wir brau­chen noch in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode eine Über­ein­kunft, wie wir einen Hilfs­pa­ke­te-Pay­back für die­je­ni­gen orga­ni­sie­ren, die die teils zwangs­wei­se mit der Gieß­kan­ne aus­ge­ge­be­nen Ent­las­tun­gen nicht benö­tig­ten. Die­se Fehl­ver­tei­lung zu kor­ri­gie­ren, dar­an soll­te auch die FDP im Sin­ne des sorg­sa­men Umgangs mit Steu­er­mit­teln ein Inter­es­se haben”, sag­te Kühnert.

Foto: Kevin Küh­nert, über dts Nachrichtenagentur

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