Kulanz bei ver­spä­te­ter Abga­be der Grund­steu­er­erklä­rung im Gespräch

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die FDP, die selbst das Finanz­mi­nis­te­ri­um besetzt, for­dert nun, Bür­ger bei einer Ver­let­zung der Ende Janu­ar ablau­fen­den Frist für die Grund­steu­er­erklä­rung nach­sich­tig zu behan­deln. „Ange­sichts der bei Wei­tem noch nicht voll­stän­di­gen Abga­ben appel­lie­ren wir an die Bun­des­län­der, auch nach­träg­li­che Ein­sen­dun­gen zu ermög­li­chen und kulant mit Frist­ver­let­zun­gen umzu­ge­hen”, sag­te der finanz­po­li­ti­sche Spre­cher der FDP-Frak­ti­on, Mar­kus Herb­rand, dem „Spie­gel”. Aus der Uni­on gab es zuletzt ähn­li­che Forderungen. 

Durch eine par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge der CDU kam zudem her­aus, dass der Bund die Erklä­run­gen für sei­ne eige­nen Lie­gen­schaf­ten erst bis Ende Sep­tem­ber abge­ben wird. Kri­tik der Uni­on an der Bun­des­re­gie­rung weist Herb­rand jedoch zurück. „Es ist erschre­ckend, wel­che Kaprio­len das Kurz­zeit­ge­dächt­nis der Uni­on schlägt”, so der Libe­ra­le. Ein Gesetz zu kri­ti­sie­ren, „das man selbst maß­geb­lich mit­be­stimmt und gegen deut­li­che Kri­tik von Fach­ver­bän­den und uns Frei­en Demo­kra­ten in der Gro­Ko durch­ge­drückt hat, ist schon mehr als abenteuerlich”.

Foto: Wohn­häu­ser, über dts Nachrichtenagentur

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