Lam­brecht setzt Puma-Nach­kauf aus

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) hat nach dem Total­aus­fall des Schüt­zen­pan­zers „Puma” bei Schieß­übun­gen eine schnel­le Auf­klä­rung ver­spro­chen und einen Nach­kauf vor­erst aus­ge­setzt. Sie habe bis Ende nächs­ter Woche eine Ana­ly­se durch die betei­lig­ten Stel­len beauf­tragt, sag­te Lam­brecht am Mon­tag. Das Pro­jekt „Puma” ste­he an einer „ent­schei­den­den Wegmarke”. 

Das habe sie allen Betei­lig­ten „unmiss­ver­ständ­lich klar­ge­macht”, so die Minis­te­rin. „Bevor sich das Fahr­zeug nicht als sta­bil erweist, wird es kein zwei­tes Los geben.” Die Kri­tik aus dem Par­la­ment sei voll­kom­men berech­tigt. „Unse­re Trup­pe muss sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass Waf­fen­sys­te­me auch im Gefecht robust und stand­fest sind.” Auf den deut­schen Bei­trag für die „NATO-Speer­spit­ze” haben die Puma-Aus­fäl­le laut Lam­brecht kei­ne Aus­wir­kun­gen. Man habe den Schüt­zen­pan­zer „Mar­der” bereits bei den Vor­be­rei­tun­gen ein­ge­plant und das habe sich „als klug erwie­sen”, sag­te sie.

Foto: Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um, über dts Nachrichtenagentur

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