Lam­brecht will Sol­da­ten bes­ser an Puma-Schüt­zen­pan­zern ausbilden

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Anläss­lich des Aus­falls von ins­ge­samt 18 Puma-Schüt­zen­pan­zer bei einer Übung im Dezem­ber will Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) Sol­da­ten künf­tig bes­ser an Puma-Schüt­zen­pan­zern aus­bil­den. Zudem ver­langt sie von der Rüs­tungs­in­dus­trie Kon­struk­ti­ons­än­de­run­gen. „Ganz kon­kret geht es dar­um, die Sol­da­ten noch bes­ser zu befä­hi­gen, in beson­de­ren Situa­tio­nen durch die Aus­bil­dung mit sol­chen Scha­dens­mel­dun­gen umzu­ge­hen”, sag­te Lam­brecht nach einer Bespre­chung zwi­schen Indus­trie und Verteidigungsministerium. 

Das Heer ste­he zum Puma ganz klar. Schä­den müss­ten künf­tig jedoch bes­ser wei­ter­ge­lei­tet, aus­ge­wer­tet und beho­ben wer­den, so die SPD-Poli­ti­ke­rin. „Bei der Indus­trie geht es dar­um, auch Kon­struk­ti­ons­än­de­run­gen vor­zu­neh­men.” Ralf Ket­zel, Chef von Krauss-Maf­fei Weg­mann, ver­tei­dig­te die Robust­heit der Pan­zer: „Das Kon­zept des Pumas wird in keins­ter Wei­se infra­ge gestellt. Es geht dar­um, Feh­ler­clus­ter klei­ne­rer Ord­nung aus­zu­räu­men, damit das Gesamt­bild noch bes­ser wird.”

Foto: Chris­ti­ne Lam­brecht, über dts Nachrichtenagentur

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