Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um kün­digt Gesetz zu Kin­der­wer­bung an

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Das Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um befür­wor­tet die Initia­ti­ve des Dis­coun­ters Lidl, künf­tig auf Kin­der-Wer­bung für unge­sun­de Lebens­mit­tel zu ver­zich­ten und kün­digt ein eige­nes Gesetz dazu an. „Das ist ein begrü­ßens­wer­ter Schritt, um die Ernäh­rungs­um­ge­bung von Kin­dern zu ver­bes­sern. Eine effek­ti­ve gesetz­li­che Rege­lung bleibt aller­dings unent­behr­lich, um Kin­der umfas­send vor uner­wünsch­ten Wer­be­prak­ti­ken für Lebens­mit­tel mit zu viel Zucker, Salz und Fet­ten zu schüt­zen”, sag­te die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin Ophe­lia Nick (Grü­ne) den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Don­ners­tag­aus­ga­ben).

Die Koali­ti­ons­par­tei­en hat­ten beschlos­sen, dass es an Kin­der gerich­te­te Wer­bung für Lebens­mit­tel mit hohem Zucker‑, Fett- oder Salz­ge­halt in Zukunft bei Sen­dun­gen und For­ma­ten für unter 14-Jäh­ri­ge nicht mehr geben soll. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL) arbei­tet der­zeit an der Umset­zung eines Gesetz­ent­wurfs und klärt noch letz­te Detail­fra­gen. Ziel sei es, Kin­der beim Erler­nen eines gesun­den Ernäh­rungs­ver­hal­tens best­mög­lich zu unter­stüt­zen, heißt es im BMEL.

Foto: Süßig­kei­ten, über dts Nachrichtenagentur

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