Lüt­zer­ath-Demons­tran­ten durch­bre­chen Absper­rung der Polizei

Lüt­zer­ath (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bei der Demo gegen die Abb­a­ge­rung der Ort­schaft Lüt­zer­ath und den dor­ti­gen Koh­le-Tage­bau haben eini­ge Kli­ma-Demons­tran­ten am Sams­tag offi­zi­el­le Absper­run­gen durch­bro­chen. Zudem sei­nen Per­so­nen in den Tage­bau ein­ge­drun­gen, des­sen Abbruch­kan­te nach Poli­zei­an­ga­ben auf­grund des tage­lan­gen Regens akut ein­sturz­ge­fähr­det sei. Die Beam­ten rie­fen die Demons­tran­ten dazu auf, den „Gefah­ren­be­reich” sofort zu verlassen. 

Teil­neh­mer des Pro­test­zugs spra­chen dage­gen von „purer Poli­zei­ge­walt”. Meh­re­re Men­schen sei­en durch den Ein­satz von Schlag­stö­cken teil­wei­se schwer am Kopf ver­letzt wor­den, teil­ten die Akti­vis­ten auf Twit­ter mit, spä­ter wur­den durch die Poli­zei Was­ser­wer­fer ein­ge­setzt. Zu der Demons­tra­ti­on, zu der unter ande­rem Fri­days for Future und Umwelt­ver­bän­de wie BUND und Green­peace auf­ge­ru­fen hat­ten, kamen nach ers­ten Ein­schät­zun­gen 10.000 Men­schen, dar­un­ter auch die schwe­di­sche Akti­vis­tin Gre­ta Thunberg.

Foto: Demo bei Lüt­zer­ath am 14.01.2023, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.