Macht­kampf im US-Reprä­sen­tan­ten­haus geht weiter

Washing­ton (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Macht­kampf der Repu­bli­ka­ner um den Vor­sitz im US-Reprä­sen­tan­ten­haus geht wei­ter. Wie schon am Diens­tag schaff­te es der repu­bli­ka­ni­sche Frak­ti­ons­füh­rer Kevin McCar­thy auch am Mitt­woch in drei Abstim­mun­gen nicht, die nöti­ge Mehr­heit auf sich zu ver­ei­nen. Die Abstim­mung wur­de im Anschluss erneut ver­tagt, der nächs­te Wahl­gang fin­det vor­aus­sicht­lich am Don­ners­tag statt. 

McCar­thy selbst will dabei dem Ver­neh­men nach erneut antre­ten. Die Repu­bli­ka­ner gel­ten nach den Zwi­schen­wah­len als gespal­ten. Zwar konn­ten sie eine knap­pe Mehr­heit im Reprä­sen­tan­ten­haus erobern, die von vie­len Par­tei­an­hän­gern erhoff­te „rote Wel­le” blieb aber aus. Vor allem aus dem soge­nann­ten rech­ten Par­tei­flü­gel der Repu­bli­ka­ner machen eini­ge Abge­ord­ne­te McCar­thy dafür mit­ver­ant­wort­lich. Dem Amt des Spre­chers des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses kommt in den USA eine hohe Bedeu­tung zu. In der Nach­fol­ge des Prä­si­den­ten kommt der Spre­cher an zwei­ter Stel­le nach dem Vizepräsidenten.

Foto: US-Flag­ge, über dts Nachrichtenagentur

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