Minis­te­ri­en erfül­len Quo­ten für schwer­be­hin­der­te Beschäftigte

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Alle 15 Bun­des­mi­nis­te­ri­en sowie das Kanz­ler­amt erfül­len eige­nen Anga­ben zufol­ge die gesetz­li­chen Quo­ten für die Zahl von schwer­be­hin­der­ten Beschäf­tig­ten in ihren Ämtern. Das geht aus den Ant­wor­ten auf Anfra­gen des „Spie­gels” an die Minis­te­ri­en und das Kanz­ler­amt her­vor. Den Anga­ben zufol­ge zähl­ten etwa das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um 9,27 Pro­zent sowie das Minis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les 9,85 Pro­zent zuletzt die höchs­ten Quo­ten an schwer­be­hin­der­ten Beschäftigten. 

Pri­va­te und öffent­li­che Arbeit­ge­ber mit 20 und mehr Arbeits­plät­zen müs­sen nach dem Sozi­al­ge­setz­buch auf min­des­tens fünf Pro­zent ihrer Arbeits­plät­ze schwer­be­hin­der­te Per­so­nen beschäf­ti­gen. Für Bun­des­mi­nis­te­ri­en gilt eine Quo­te von sechs Pro­zent, wenn sie am 31. Okto­ber 1999 auf min­des­tens sechs Pro­zent der Arbeits­plät­ze bereits schwer­be­hin­der­te Men­schen beschäf­tigt hat­ten. Zum Teil haben sich die Minis­te­ri­en selbst höhe­re Pflicht­quo­ten auf­er­legt. So hat etwa das Finanz­mi­nis­te­ri­um, das der­zeit eine Schwer­be­hin­der­ten­quo­te von sechs Pro­zent angibt, das Ziel einer durch­schnitt­li­chen Schwer­be­hin­der­ten­quo­te von zehn Pro­zent bis zum Jahr 2032 fest­ge­legt. Dem­nach soll bis 2025 eine Beschäf­ti­gungs­quo­te von sie­ben Pro­zent und bis 2029 eine Beschäf­ti­gungs­quo­te von acht Pro­zent erreicht wer­den. Dies wur­de in einer Inklu­si­ons­ver­ein­ba­rung festgehalten.

Foto: Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um, über dts Nachrichtenagentur

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