Mit­tel­stands­uni­on for­dert erneu­te Grundsteuer-Fristverlängerung

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Mit­tel­stands- und Wirt­schafts­uni­on (MIT) for­dert, Bür­gern und Betrie­ben erneut mehr Zeit für die Abga­be der Grund­steu­er­erklä­rung ein­zu­räu­men. „Der Fis­kus ist selbst nicht in der Lage, die kom­pli­zier­ten Grund­steu­er­erklä­run­gen frist­ge­recht abzu­ge­ben”, sag­te die MIT-Bun­des­vor­sit­zen­de Git­ta Con­ne­mann (CDU) der „Rhei­ni­schen Post”. Bund und Län­der müss­ten sich daher jetzt auf eine wei­te­re Frist­ver­län­ge­rung einigen. 

„Die Abga­be­frist muss noch ein­mal bis Sep­tem­ber ver­län­gert wer­den – für öffent­li­che und pri­va­te Immo­bi­li­en glei­cher­ma­ßen.” Hin­ter­grund ist, dass die Bun­des­re­gie­rung die Grund­steu­er­erklä­run­gen für ihre sämt­li­chen Lie­gen­schaf­ten offen­bar erst Ende Sep­tem­ber abschlie­ßen will. Con­ne­mann sag­te: „Es darf kei­ne Zwei-Klas­sen-Gesell­schaft geben – auch nicht bei der Grund­steu­er.” Der Staat habe eine Vor­bild­funk­ti­on. „Der Bund darf sich nicht nach Guts­her­ren­art mehr Rech­te ein­räu­men als Bür­ger haben.” Die Frist für die Abga­be der Erklä­rung endet für die Bür­ger Ende Janu­ar. Auch vie­le Betrie­be sei­en mit den kom­pli­zier­ten Fra­gen nach wie vor über­for­dert. „Steu­er­be­ra­ter sind dadurch teil­wei­se für ande­re Auf­ga­ben völ­lig lahm­ge­legt und auch die Finanz­äm­ter kom­men kaum noch zu ande­ren Auf­ga­ben. Das muss jetzt ent­zerrt wer­den”, for­der­te die MIT-Vorsitzende.

Foto: Neu­bau­sied­lung, über dts Nachrichtenagentur

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