Nadesh­da Bren­ni­cke baut sich ein Baum­haus in Cos­ta Rica

Mün­chen (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Schau­spie­le­rin Nadesh­da Bren­ni­cke ist dabei, sich ein zwei­tes Stand­bein in Cos­ta Rica zu schaf­fen. Sie habe sich dort ein 5.500 Qua­drat­me­ter gro­ßes Grund­stück gekauft, sag­te sie der „Neu­en Osna­brü­cker Zei­tung” (Sams­tag­aus­ga­be). „Es gibt einen sehr schö­nen alten Baum­be­stand und ein klei­nes Flüss­chen. Und es gibt eine Quel­le, ich hab auch schon einen Brun­nen gebud­delt und wie wahn­sin­nig gepflanzt. Auf jeden Fall möch­te ich mir ein Baum­haus bau­en und habe dafür auch schon einen rie­si­gen Baum gefun­den, mit dem ich jetzt anfan­ge zu planen.” 

Auch für das rest­li­che Grund­stück hat die 49-Jäh­ri­ge bereits Plä­ne: „Ich wer­de noch ein paar Gäs­te­häu­ser auf das Grund­stück bau­en und ver­mie­ten. Das geht in Cos­ta Rica sehr gut.” Tro­pi­sche Tie­re kön­nen die Schau­spie­le­rin dabei nicht schre­cken: „Letz­tes Jahr habe ich bei einer Freun­din gewohnt, die eine Farm besitzt, etwas ober­halb von dem Ort, wo ich mich immer auf­hal­te. Da gab es wirk­lich sehr viel Getier. Als ich eine Pfan­ne aus der Schub­la­de zie­hen woll­te, saß dar­in eine Taran­tel. Eigent­lich bin ich ein tier­freund­li­cher Typ, fin­de auch Spin­nen nicht so schlimm und war auf mei­nem Hof im Oder­bruch eigent­lich immer die Spin­nen­ret­te­rin. Aber so eine Taran­tel tra­ge ich dann schon weit weg vom Haus.” Ihre Schau­spiel­kar­rie­re soll unter der fer­nen neu­en Hei­mat aller­dings nicht lei­den, sag­te Bren­ni­cke. „Mei­ne Basis bleibt immer hier, und wenn ein span­nen­des Ange­bot kommt, dann kom­me ich natür­lich auch sofort auf eige­ne Kos­ten zurück. Da muss kei­ne Pro­duk­ti­ons­fir­ma mei­ne Flug­kos­ten über­neh­men. Ich bin auch nicht immer dort, son­dern im Som­mer auch sehr ger­ne hier. Ich lie­be die Ber­ge und bin nach wie vor ein Euro­pa-Fan.” Ledig­lich mit Groß­städ­ten hadert die Schau­spie­le­rin, die 15 Jah­re lang auf einem Hof im Oder­bruch Pfer­de züch­te­te und zuletzt in Mün­chen leb­te: „Ich fin­de Groß­stadt unheim­lich anstren­gend. Ich mag das wohl mal für kur­ze Zeit, gehe auch ger­ne mal aus oder schick essen, aber ich brau­che eigent­lich viel Platz für mei­ne Gedan­ken. Ich spü­re alle Men­schen sehr inten­siv, kann sie und ihre Schwin­gun­gen extrem wahr­neh­men. Mich stört es schon, wenn ich in einem Restau­rant sit­ze, in dem es sehr laut ist. Das ist eine Form von Hyper­sen­si­bi­li­tät, die manch­mal anstren­gend ist.”

Foto: Nadesh­da Bren­ni­cke, über dts Nachrichtenagentur

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