NATO-Geheim­diens­te erwar­ten kei­nen Angriff aus Weißrussland

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Geheim­diens­te der NATO hal­ten einen Ein­marsch Russ­lands über Weiß­russ­land in die Ukrai­ne für „wei­ter­hin nicht wahr­schein­lich”. Das berich­tet „Busi­ness Insi­der” über ein Brie­fing des NATO-Mili­tär­aus­schus­ses von Mon­tag. Nach der Ver­le­gung rus­si­scher Mili­tär­hub­schrau­ber und Trup­pen nach Weiß­russ­land waren erneut Spe­ku­la­tio­nen auf­ge­kom­men, Russ­land pla­ne einen wei­te­ren Angriff auf die Ukrai­ne von weiß­rus­si­schem Gebiet aus. 

Der bri­ti­sche Geheim­dienst äußer­te sich am Mitt­woch in sei­nem täg­li­chen Kurz­be­richt über die Lage in der Ukrai­ne ähn­lich. Dem­nach han­de­le es sich bei der Trup­pen­ver­le­gung nach Weiß­russ­land um Trai­ning, nicht um die Vor­be­rei­tung einer Offen­si­ve. Lai­en hat­ten dem Bericht zufol­ge beob­ach­tet, wie ein Dut­zend ver­schie­de­ne Heli­ko­pter – teil­wei­se mit dem für die rus­si­sche Inva­si­on in der Ukrai­ne ste­hen­den Sym­bol „Z” ver­se­hen – auf einem Flug­platz in der Nähe der weiß­rus­si­schen Haupt­stadt Minsk gelan­det seien.

Foto: Bun­des­nach­rich­ten­dienst, über dts Nachrichtenagentur

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