Neu­er Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter über­nimmt Amtsgeschäfte

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der neue Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us (SPD) hat sei­ne Amts­ge­schäf­te über­nom­men. Er wur­de am Don­ners­tag­vor­mit­tag im Bend­ler­block in Ber­lin mit mili­tä­ri­schen Ehren emp­fan­gen. In einem ers­ten State­ment zum Amts­an­tritt sag­te der SPD-Poli­ti­ker, dass er eine „Auf­ga­be mit her­aus­ra­gend gro­ßer Ver­ant­wor­tung” übernehme. 

„Es sind kei­ne nor­ma­len Zei­ten, es ist Krieg in Euro­pa.” Deutsch­land sei zwar nicht Kriegs­par­tei, aber den­noch betrof­fen. „Des­we­gen geht es dar­um, die Bun­des­wehr jetzt und schnell stark zu machen”, so Pis­to­ri­us. „Es geht um Abschre­ckung, Wirk­sam­keit und Ein­satz­fä­hig­keit.” Man müs­se zudem die Ukrai­ne wei­ter unter­stüt­zen. Der neue Minis­ter sprach auch über die soge­nann­te „Zei­ten­wen­de”, deren größ­ter Teil noch anste­he. Sei­ne Auf­ga­be sei es jetzt, einen „greif­ba­ren Fort­schritt” hin­zu­be­kom­men, sag­te der Minis­ter. Die Neu­be­set­zung im Kabi­nett war nach dem Rück­tritt von Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) am Mon­tag nötig gewor­den. Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) hat­te Pis­to­ri­us am Diens­tag als Nach­fol­ger vor­ge­stellt. Der neue Chef des Ver­tei­di­gungs­res­sorts war seit 2013 nie­der­säch­si­scher Lan­des­in­nen­mi­nis­ter. Zuvor war er fast sie­ben Jah­re lang Ober­bür­ger­meis­ter von Osnabrück.

Foto: Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um am 19.01.2023, über dts Nachrichtenagentur

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