Nord­ko­rea will Atom­waf­fen­ar­se­nal „expo­nen­ti­ell” aufstocken

Seoul/Pjöngjang (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nord­ko­rea hat eine deut­li­che Auf­sto­ckung sei­nes Atom­waf­fen­ar­se­nals ange­kün­digt. In einer Rede zu den poli­ti­schen Prio­ri­tä­ten für das neue Jahr sprach Macht­ha­ber Kim Jong-un von der „Not­wen­dig­keit einer Mas­sen­pro­duk­ti­on von tak­ti­schen Atom­waf­fen”. Ziel sei es, das Atom­waf­fen­ar­se­nal des Lan­des im neu­en Jahr „expo­nen­ti­ell” auf­zu­sto­cken, eine neue Inter­kon­ti­nen­tal­ra­ke­te (ICBM) zu ent­wi­ckeln sowie einen Spio­na­ge­sa­tel­li­ten in die Umlauf­bahn zu bringen. 

Süd­ko­rea bezeich­ne­te Kim in der Anspra­che als „unbe­strit­te­nen Feind”. Dem Nach­barn sowie den USA warf er vor, den mili­tä­ri­schen Druck auf sein Land immer wei­ter zu erhö­hen. Seo­ul betrei­be „Kriegs­vor­be­rei­tun­gen”, so der nord­ko­rea­ni­sche Macht­ha­ber. Die Span­nun­gen auf der korea­ni­schen Halb­in­sel hat­ten in den ver­gan­ge­nen Mona­ten wie­der stark zuge­nom­men. Nord­ko­rea tes­te­te zuletzt immer häu­fi­ger bal­lis­ti­sche Kurz­stre­cken­ra­ke­ten. Die USA und Süd­ko­rea führ­ten unter­des­sen ihre gemein­sa­men Mili­tär­übun­gen wie­der regu­lär durch.

Foto: Kim Jong-un, über dts Nachrichtenagentur

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