Nou­ripour schließt Leo­pard-Lie­fe­run­gen nicht aus

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Grü­nen-Chef Omid Nou­ripour schließt Lie­fe­run­gen von deut­schen Leo­pard-Pan­zern an die Ukrai­ne nicht aus. „Wir müs­sen der Ukrai­ne bei­ste­hen und jeden Tag schau­en, was die Ukrai­ne braucht”, sag­te er den Sen­dern RTL und ntv. Dabei müs­se man sich aber stets eng mit den Part­ner­staa­ten abstimmen. 

Es gebe zur Zeit „vie­le Gesprächs­fä­den mit der USA”, so Nou­ripour. Mit Blick auf den anste­hen­den Ukrai­ne-Gip­fel in Ram­stein füg­te er hin­zu: „Am Frei­tag wird es einen guten Bei­trag Deutsch­lands geben.” Wie genau die­ser Bei­trag aus­se­hen könn­te, ließ Nou­ripour offen. Aber falls Deutsch­land sich dazu ent­schlie­ßen soll­te, Kampf­pan­zer zu lie­fern, müs­se es schnell gehen: „Dann muss die Ukrai­ne das bekom­men, was vor­liegt”, so der Par­tei­chef. „Wenn die Indus­trie sagt, zur­zeit gibt es nicht aus­rei­chend Leo­pard-Pan­zer, muss man in den eige­nen Bestän­den schau­en. Die Bestän­de der Bun­des­wehr dür­fen nicht tabu sein.”

Foto: Bun­des­wehr-Pan­zer ´Leo­pard 2´, über dts Nachrichtenagentur

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