Özd­emir hält an Kampf gegen „Ramsch­prei­se” bei Lebens­mit­teln fest

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Trotz der hohen Infla­ti­on hält Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­ter Cem Özd­emir (Grü­ne) dar­an fest, Ramsch­prei­se bei Lebens­mit­teln ver­hin­dern zu wol­len. Es kön­ne nicht sein, dass Bau­ern Pro­duk­te zu Prei­sen unter­halb ihrer Ent­ste­hungs­kos­ten ver­kau­fen müss­ten, sag­te er den Sen­dern RTL und ntv. Das sei ein rui­nö­ser Wett­be­werb, der am Ende dazu füh­re, dass man immer weni­ger Bau­ern habe. 

Die aber brau­che man, um gesun­de Lebens­mit­tel zu pro­du­zie­ren. Özd­emir woll­te sich nicht dazu äußern, ob die Lebens­mit­tel­prei­se nach der Kri­se so hoch wie aktu­ell blei­ben müss­ten, um Zie­le wie Kli­ma­schutz, Tier­wohl und aus­kömm­li­che Ein­nah­men der Land­wir­te zu errei­chen. Ent­schei­dend sei, neben dem Pro­dukt­preis, aller­dings auch, wie vie­le Pes­ti­zi­de und fos­si­le Ener­gie­trä­ger bei der Pro­duk­ti­on genutzt wür­den. Aktu­ell sei der Ukrai­ne-Krieg der Hauptpreistreiber.

Foto: Ein­kaufs­re­gal in einem Super­markt, über dts Nachrichtenagentur

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