Reh­lin­ger will 49-Euro-Ticket auch als Jobticket

Saar­brü­cken (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach der Eini­gung von Bund und Län­dern will die saar­län­di­sche Minis­ter­prä­si­den­tin Anke Reh­lin­ger (SPD) das 49-Euro-Ticket auch als bun­des­wei­tes Job­ti­cket anbie­ten, sodass es dann zum Teil von den Arbeit­ge­bern mit­fi­nan­ziert wird. „Es wäre sinn­voll, wenn ein bun­des­wei­tes Job­ti­cket gelän­ge, bei dem der Arbeit­ge­ber noch etwas dazu gibt”, sag­te Reh­lin­ger der „Rhei­ni­schen Post” (Sams­tags­aus­ga­be). „Die Län­der wer­den wei­ten­teils auch ihre sons­ti­gen Tari­fe anpas­sen müs­sen”, sag­te die Ministerpräsidentin. 

Das betref­fe dann auch bereits bestehen­de Job­ti­cket­mo­del­le. „Jetzt sind alle Fes­seln gelöst, jetzt muss bei Ver­kehrs­un­ter­neh­men und Auf­ga­ben­trä­ger alles an eine schnel­le Ein­füh­rung gesetzt wer­den”, sag­te die SPD-Poli­ti­ke­rin. Nach der Eini­gung bei der Finan­zie­rung des Deutsch­land­ti­ckets blei­be es aller­dings dabei: „Wer kei­nen Bus in der Nähe hat, pro­fi­tiert nicht von güns­ti­gen Prei­sen. Aus­bau und Qua­li­täts­ver­bes­se­rung des ÖPNV dür­fen für den Bund jetzt nicht vom Tisch sein”, sag­te Rehlinger.

Foto: 9‑Eu­ro-Ticket, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.