Rufe aus CDU nach Ver­dopp­lung des Grundfreibetrags

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Um Gering­ver­die­ner zu ent­las­ten, for­dert der CDU-Sozi­al­po­li­ti­ker Den­nis Rad­tke einen deut­lich höhe­ren Grund­frei­be­trag bei der Steu­er. „Es braucht eine geziel­te Ent­las­tung für klei­ne­re und mitt­le­re Ein­kom­men”, sag­te er der „Bild”. In einem ers­ten Schritt müs­se daher drin­gend der Steu­er­frei­be­trag auf 20.000 Euro ange­ho­ben werden. 

Der Grund­frei­be­trag – also das Ein­kom­men, bis zu dem kei­ne Ein­kom­mens­steu­er gezahlt wer­den muss – liegt seit dem Jah­res­wech­sel bei 10.908 Euro für Ledi­ge. „Wer Voll­zeit arbei­tet, muss davon auch leben kön­nen”, sag­te Rad­tke. Hin­ter­grund sind Anga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes, wonach inzwi­schen 1,8 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land min­des­tens einen Zweit­job haben.

Foto: Ein­kom­men­steu­er, über dts Nachrichtenagentur

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