RWE erwar­tet end­gül­ti­gen Atom­aus­stieg im April

Essen (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – RWE-Chef Mar­kus Kreb­ber geht davon aus, dass nach April end­gül­tig Schluss ist mit der Atom­kraft in Deutsch­land. „Ich erwar­te der­zeit nicht, dass die Kern­kraft­wer­ke über den April hin­aus am Netz blei­ben”, sag­te Kreb­ber der „Rhei­ni­schen Post”. „So hat es auch der Kanz­ler entschieden.” 

Andern­falls tut Eile Not. „Alle Ent­schei­dungs­trä­ger ken­nen die Restrik­tio­nen und Vor­lauf­zei­ten für neue Brenn­stä­be, die man Mona­te im Vor­aus ordern muss”, sag­te Kreb­ber auf die Fra­ge, wie RWE auf eine Bit­te zur wei­te­ren Ver­län­ge­rung reagie­ren wür­de. Der RWE-Chef mahn­te, kei­ne Kraft mehr in die Atom­de­bat­te zu ste­cken. „Die Ver­län­ge­rung der Lauf­zeit bis April war eine poli­ti­sche Ent­schei­dung, die ich nach­voll­zie­hen kann. Statt das The­ma wei­ter zu dis­ku­tie­ren, soll­ten wir unse­re Ener­gie lie­ber auf die Fra­ge kon­zen­trie­ren, wel­che Wei­chen­stel­lun­gen not­wen­dig sind, um in 2030 eine nach­hal­ti­ge und moder­ne Ener­gie­ver­sor­gung zu errei­chen. Dabei spie­len vier Giga­watt Kern­ener­gie kei­ne ent­schei­den­de Rolle.”

Foto: Atom­kraft­werk, über dts Nachrichtenagentur

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