Scholz bleibt in Kampf­pan­zer-Fra­ge hart

Paris (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) bleibt in der Fra­ge mög­li­cher Lie­fe­run­gen von Kampf­pan­zern an die Ukrai­ne hart. Nach dem deutsch-fran­zö­si­schen Minis­ter­rat wie­der­hol­te Scholz am Sonn­tag­abend auf kon­kre­te Nach­fra­ge frü­he­re Aus­sa­gen, wonach Deutsch­land „nur eng mit­ein­an­der abge­stimmt” mit sei­nen Part­nern han­deln wer­de. Dabei blieb wei­ter unklar, wel­che Part­ner­län­der Deutsch­land von der Kampf­pan­zer­lie­fe­rung an die Ukrai­ne abhalten. 

Frank­reichs Prä­si­dent Emma­nu­el Macron wur­de auf ent­spre­chen­de Nach­fra­ge kon­kre­ter und sag­te, nichts sei aus­ge­schlos­sen, Frank­reich wer­de Kampf­pan­zer an die Ukrai­ne aber nur lie­fern, wenn dies nicht zu einer „wei­te­ren Eska­la­ti­on der Lage” bei­tra­ge und zudem Frank­reich selbst dadurch nicht geschwächt wer­de. Auch Macron beton­te, dass die­se Fra­ge mit Part­ner­län­dern abge­spro­chen werde.

Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.