Sil­ves­ter: Fest­nah­me von 111 Men­schen mit Migrationsgeschichte

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Ber­li­ner Poli­zei hat in der Sil­ves­ter­nacht 145 Men­schen fest­ge­nom­men. Wie die „Welt” berich­tet, sind dar­un­ter 111 Men­schen, die selbst nach Deutsch­land zuge­wan­dert oder Nach­kom­men von Zuwan­de­rern sind. Unter den 100 Fest­ge­nom­me­nen ohne deut­schen Pass waren 27 Afgha­nen und 21 Syrer. 

Unter den 45 Per­so­nen mit deut­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit ver­füg­ten elf über eine wei­te­re Staats­an­ge­hö­rig­keit: drei über die tür­ki­sche, zwei über die liba­ne­si­sche und jeweils eine Per­son über die tune­si­sche, rumä­ni­sche, jor­da­ni­sche, ira­ki­sche sowie fran­zö­si­sche. Bei einer Per­son war die zwei­te Staats­an­ge­hö­rig­keit unklar. Etwa ein Vier­tel der wegen der Sil­ves­ter-Gewalt in Ber­lin Fest­ge­nom­me­nen hat somit die dop­pel­te Staatsbürgerschaft.

Foto: Ber­lin am 31.12.2022, über dts Nachrichtenagentur

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