Slo­wa­kei lobt Leo­pard-Ent­schei­dung der Bundesregierung

Bra­tis­la­va (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die slo­wa­ki­sche Prä­si­den­tin Zuz­a­na Capu­to­va hat die Bun­des­re­gie­rung für die ange­kün­dig­te Lie­fe­rung von Leo­pard-2-Pan­zern an die Ukrai­ne gelobt. Das ebne den Weg für ande­re Län­der, eben­so zu ver­fah­ren, sag­te sie der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung” (Don­ners­tags­aus­ga­be). Im Zuge des Ring­tauschs von Deutsch­land ver­spro­che­ne Leo­pard-Pan­zer wer­de die Slo­wa­kei nicht wei­ter­ge­ben kön­nen, da man die­se nur in gerin­ger Stück­zahl erhal­ten habe: „Das ist für uns momen­tan eine hypo­the­ti­sche Fra­ge, weil die Slo­wa­kei bis­her qua­si nur ein Stück bekom­men hat”, sag­te Caputova. 

Außer­dem äußer­te sie die Hoff­nung, dass die deut­schen Patri­ot-Abwehr­ra­ke­ten wei­ter­hin in der Slo­wa­kei sta­tio­niert blei­ben. „Mei­ner Ansicht nach ist es wich­tig, dass die Patri­ots in der Slo­wa­kei blei­ben, solan­ge es not­wen­dig sein wird”, so Capu­to­va. Die Sta­tio­nie­rung sei auch dadurch begrün­det, dass die Slo­wa­kei ihr „Flug­ab­wehr­sys­tem S‑300 sowje­ti­scher Bau­art schon in den ers­ten Tagen des Krie­ges” an die Ukrai­ne wei­ter­ge­ge­ben habe.

Foto: Fah­ne der Slo­wa­kei, über dts Nachrichtenagentur

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