SPD-Bun­des­vi­ze Reh­lin­ger for­dert Geschlech­ter­pa­ri­tät im Kabinett

Saar­brü­cken (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Saal­rands Minis­ter­prä­si­den­tin Anke Reh­lin­ger (SPD) for­dert nach der Umbil­dung des Kabi­netts das Fest­hal­ten am Prin­zip der Geschlech­ter­pa­ri­tät in der Bun­des­re­gie­rung. „Es ist ein Unter­schied, ob eine Regie­rung neu auf­ge­stellt wird oder ob in einer extrem for­dern­den Kriegs­si­tua­ti­on eine Umbe­set­zung nötig ist, in der maxi­ma­le Hand­lungs­fä­hig­keit erfor­der­lich ist”, sag­te Reh­lin­ger dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land”. Der neue Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us (SPD) sei völ­lig unbe­strit­ten der Rich­ti­ge für die­se Auf­ga­be und habe das volls­te Vertrauen. 

„Das ändert nichts dar­an, dass die Pari­tät bei der Beset­zung des Kabi­netts für die SPD ein wich­ti­ges Ziel ist, das übri­gens kei­ne Regie­rung zuvor je hat­te”, sag­te die Vize-Vor­sit­zen­de ihrer Par­tei. „Ich hal­te das Abwei­chen von der Pari­tät in die­sem Ein­zel­fall für abso­lut ver­tret­bar”, ergänz­te Reh­lin­ger und füg­te hin­zu: „Und ich hof­fe, dass wir nicht wie­der in eine sol­che Son­der­si­tua­ti­on kommen.”

Foto: Anke Reh­lin­ger, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.