SPD for­dert Ver­län­ge­rung von NRW-Abschie­be­stopp in den Iran

Düs­sel­dorf (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Düs­sel­dor­fer Land­tag, Tho­mas Kutscha­ty, hat die NRW-Lan­des­re­gie­rung auf­ge­for­dert, den Abschie­be­stopp in den Iran über den 7. Janu­ar hin­aus zu ver­län­gern. „Die Situa­ti­on im Iran spitzt sich zum Jah­res­en­de schein­bar zu. Seit Okto­ber gibt es auch kei­ne Ver­bes­se­run­gen für Frau­en im Iran”, sag­te der Oppo­si­ti­ons­füh­rer der „Rhei­ni­schen Post”. 

Es gebe also kei­nen Grund, den Abschie­be­stopp am 7. Janu­ar aus­lau­fen zu las­sen. „Im Gegen­teil: Minis­te­rin Paul ist jetzt gefor­dert, umge­hend dafür zu sor­gen, dass Abschie­bun­gen in den Iran bis auf Wei­te­res aus­zu­set­zen sind. Das ist ein Gebot der Mensch­lich­keit.” In der Anord­nung von NRW-Flücht­lings­mi­nis­te­rin Jose­fi­ne Paul (Grü­ne) aus dem Novem­ber heißt es: „Abschie­bun­gen in den Iran sind aus völ­ker­recht­li­chen und huma­ni­tä­ren Grün­den zunächst bis zum 7. Janu­ar 2023 aus­zu­set­zen.” Die Anord­nung bezieht sich nicht auf Gefähr­der und Straftäter.

Foto: Pro­test gegen den Iran, über dts Nachrichtenagentur

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