SPD-Frak­ti­on will „Neu­start” beim Bevölkerungsschutz

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Ange­sichts des anhal­ten­den Krie­ges in der Ukrai­ne mahnt der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on, Dirk Wie­se, einen Neu­start beim Schutz­kon­zept für die Bevöl­ke­rung an. „Ein zen­tra­les Anlie­gen der Ampel-Part­ner war es von Beginn an, dem Bevöl­ke­rungs­schutz einen Schub zu geben”, sag­te Wie­se der „Bild” (Sams­tag­aus­ga­be). „Der rus­si­sche Angriffs­krieg auf die Ukrai­ne macht den Neu­start im Bevöl­ke­rungs­schutz noch dringlicher.” 

Deutsch­land müs­se „kri­sen­fest” sein. „Orte, in denen Men­schen im Not­fall Schutz fin­den kön­nen, sind dabei ein zen­tra­ler Punkt. Es ist daher gut, dass sich die Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz erneut mit der Erar­bei­tung eines moder­nen Schutz­raum­kon­zepts befasst hat”, sag­te Wie­se. Eine voll­stän­di­ge Bestands­auf­nah­me der öffent­li­chen Schutz­räu­me sei drin­gend nötig. „Wir müs­sen sicher­stel­len, dass der Schutz der Men­schen gewähr­leis­tet ist. Die Schutz­räu­me müs­sen den erfor­der­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spre­chen”, sag­te Wiese.

Foto: Hoch­was­ser in Rhein­land-Pfalz im Juli 2021, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.