SPD: Woh­nungs­bau­pro­gramm wird auch Wirt­schaft stützen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – SPD-Gene­ral­se­kre­tär Kevin Küh­nert erwar­tet, dass auch Bau­in­dus­trie und Woh­nungs­wirt­schaft von dem Woh­nungs­bau­pro­gramm des Staa­tes pro­fi­tie­ren wer­den. Bis 2026 wür­den allein 14,5 Mil­li­ar­den Euro vom Bund für die sozia­le Wohn­raum­för­de­rung bereit­ge­stellt, sag­te er im RBB-Info­ra­dio. Die Län­der hät­ten sich ver­pflich­tet, eben­falls einen Bei­trag zu leisten. 

Das gebe wie­der­um den Unter­neh­men mehr Pla­nungs­si­cher­heit bei Bau­pro­jek­ten: „Das ist ja ein kla­res Markt­si­gnal, dass jetzt auf vie­le Jah­re hin­aus man mit einem hohen Level an För­de­rung in der Wohn­raum­för­de­rung pla­nen kann.” Die Unter­neh­men wür­den so auch moti­viert, in die Aus­bil­dung neu­er jun­ger Fach­kräf­te zu inves­tie­ren, da deren Beschäf­ti­gung nun lang­fris­tig gesi­chert sei. Zudem gebe es künf­tig Erleich­te­run­gen bei der Abschrei­bung neu­er Gebäu­de. Bei beson­de­ren ener­ge­ti­schen Stan­dards und nied­ri­ge­ren Bau­kos­ten könn­ten zusätz­li­che steu­er­li­che Vor­tei­le gel­tend gemacht wer­den, so Küh­nert. Für die Haus­hal­te habe die Bun­des­re­gie­rung etwa die Erstat­tung der Ener­gie­kos­ten im Dezem­ber auf den Weg gebracht. Wer aller­dings die Abschlä­ge im Rah­men der Betriebs­kos­ten monat­lich zah­le, müs­se auf die Abrech­nung durch das Woh­nungs­un­ter­neh­men even­tu­ell war­ten. Für all jene, die des­halb in Not gera­ten, wer­de es einen Här­te­fall­fonds geben.

Foto: Bau­ar­bei­ter, über dts Nachrichtenagentur

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