Städ­te­tag will wegen Wohn- und Bür­ger­geld mehr Geld für Jobcenter

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Deut­sche Städ­te­tag hat ange­sichts zusätz­li­cher Belas­tun­gen wegen des Bür­ger­gel­des, Wohn­gel­des und wei­te­rer Geflüch­te­ter eine bes­se­re finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für die Job­cen­ter gefor­dert. „Die Job­cen­ter kön­nen die­se Her­ku­les­auf­ga­be stem­men”, sag­te Haupt­ge­schäfts­füh­rer Hel­mut Dedy dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Frei­tags­aus­ga­ben). „Sie brau­chen aber umfas­sen­de finan­zi­el­le Res­sour­cen für mehr Per­so­nal und die Ver­fah­ren. Der Bund ändert die Rah­men­be­din­gun­gen zum Jah­res­wech­sel, jetzt muss er die­se finan­zi­ell flankieren.” 

Dedy rech­net wegen einer Zunah­me ukrai­ni­scher Geflüch­te­ter und der Wohn­geld­re­form mit einem grö­ße­rem Arbeits­pen­sum. „Die Job­cen­ter ste­hen vor einem gro­ßen Kraft­akt. Das Bür­ger­geld muss zum Jah­res­wech­sel umge­setzt wer­den”, sag­te er. Zwar führ­ten höhe­re Regel­sät­ze nicht zu deut­lich mehr Anträ­gen, die Job­cen­ter erwar­te­ten aller­dings „mehr Leis­tungs­be­rech­tig­te durch wei­te­re Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne”, sag­te er. Außer­dem wer­de der Auf­wand stei­gen durch die gesetz­li­chen Ände­run­gen beim Wohngeld.

Foto: Deut­scher Städ­te­tag, über dts Nachrichtenagentur

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