Städ­te­tag: Zusam­men­schluss will Miet­sen­kun­gen in Innenstädten

Wohnhäuser - Fenster - Dach - Haus - Wohnungen - Wohnhaus - Haus - GebäudeFoto: Sicht auf Wohnhäuser, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Deut­sche Städ­te­tag will die Innen­städ­te vor der Ver­ödung bewah­ren. Ein wich­ti­ges Mit­tel dazu sei „Mie­ten run­ter, Men­schen rein”.

Dies sag­te der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Kom­mu­nal­ver­tre­tung, Hel­mut Dedy, der „Süd­deut­schen Zei­tung” (Frei­tags­aus­ga­be). Eine wesent­li­che Ursa­che für leer­ste­hen­de Häu­ser oder Läden in Innen­städ­ten sieht der Städ­te­tag in zu hohen Mie­ten. Man brau­che des­halb „ein Miet­ni­veau in den Innen­städ­ten, das nicht nur auf High-End-Mie­ter aus­ge­rich­tet ist”, so Dedy.

Vom Bund for­dert der Städ­te­tag daher ein eige­nes „För­der­pro­gramm Innen­stadt” für fünf Jah­re mit einer Gesamt­sum­me von 2,5 Mil­li­ar­den Euro. Dies sol­le die Kom­mu­nen in die Lage ver­set­zen, leer­ste­hen­de Immo­bi­li­en vor­über­ge­hend sel­ber anzu­mie­ten und dort Pop-Up-Stores und Start-Up-Unter­neh­men anzu­sie­deln. „Die Zeit der rei­nen Ein­kaufs­mei­len ist vor­bei”, sag­te Dedy. „Die Men­schen wol­len etwas erle­ben, wenn sie in die Stadt gehen. Wir brau­chen ein­la­den­de öffent­li­che Räu­me, wo sich Men­schen ger­ne aufhalten”.

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