Sta­tis­ti­sches Bun­des­amt mel­det 1,9 Pro­zent Wirtschaftswachstum

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Das preis­be­rei­nig­te Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ers­ten Berech­nun­gen des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes (Desta­tis) um 1,9 Pro­zent höher als im Vor­jahr. Kalen­der­be­rei­nigt betrug das Wirt­schafts­wachs­tum 2,0 Pro­zent, wie die Behör­de am Frei­tag mit­teil­te. „Die gesamt­wirt­schaft­li­che Lage in Deutsch­land war im Jahr 2022 geprägt von den Fol­gen des Kriegs in der Ukrai­ne wie den extre­men Ener­gie­preis­er­hö­hun­gen”, sag­te Ruth Brand, die neue Prä­si­den­tin des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes bei Vor­stel­lung der Zah­len in Berlin. 

„Hin­zu kamen ver­schärf­te Mate­ri­al- und Lie­fer­eng­päs­se, mas­siv stei­gen­de Prei­se bei­spiels­wei­se für Nah­rungs­mit­tel sowie der Fach­kräf­te­man­gel und die andau­ern­de, wenn auch im Jah­res­ver­lauf nach­las­sen­de Coro­na-Pan­de­mie. Trotz die­ser nach wie vor schwie­ri­gen Bedin­gun­gen konn­te sich die deut­sche Wirt­schaft im Jahr 2022 ins­ge­samt gut behaup­ten”, so Brand wei­ter. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Coro­na-Pan­de­mie, war das BIP 2022 um 0,7 Pro­zent höher.

Foto: Vor­stel­lung des Brut­to­in­lands­pro­dukts am 13.01.2023, über dts Nachrichtenagentur

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