Strack-Zim­mer­mann ver­langt schnel­le Leopard-2-Entscheidung

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Vor­sit­zen­de des Ver­tei­di­gungs­aus­schus­ses, Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann (FDP), for­dert eine schnel­le Ent­schei­dung über die Lie­fe­rung von Leo­pard-2-Pan­zern an die Ukrai­ne. Der neue Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us (SPD) sei beim Ukrai­ne-Gip­fel am Frei­tag in Ram­stein direkt gefor­dert, sag­te sie den Sen­dern RTL und ntv. „Er hat kei­ne 100 Tage, kei­ne 100 Stun­den, er hat eigent­lich nur 24 Stunden.” 

Mit Blick auf das Tref­fen in Ram­stein sag­te Strack-Zim­mer­mann, sie hof­fe sehr, dass die Bun­des­re­gie­rung die Lie­fe­rung von deut­schen Kampf­pan­zern bekannt geben wer­de. „Deutsch­land muss grü­nes Licht geben”, füg­te sie bezüg­lich mög­li­cher Leo­pard-Lie­fe­run­gen durch ande­re Staa­ten hin­zu. Auch aus deut­schen Bestän­den kön­ne und müs­se gelie­fert wer­den. Die FDP-Poli­ti­ke­rin for­der­te, dass Deutsch­land bei der Debat­te jetzt Füh­rung über­neh­men müs­se: „Ein­mal den Hut auf­zie­hen und vor­ne weg­ge­hen. Wir müs­sen auf­pas­sen, dass Deutsch­land nicht der Spalt­pilz Euro­pas wird.”

Foto: Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann, über dts Nachrichtenagentur

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