Trit­tin wirft Merz „Het­ze” gegen Akti­vis­ten vor

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – In der Debat­te über die Beset­zung des Ortes Lüt­zer­ath durch Kli­ma­ak­ti­vis­ten hat Jür­gen Trit­tin (Grü­ne) CDU-Chef Fried­rich Merz „Het­ze” vor­ge­wor­fen. Man dür­fe Akti­vis­ten „nicht mit Ter­ro­ris­ten in eine Ecke stel­len”, sag­te der ehe­ma­li­ge Bun­des­um­welt­mi­nis­ter dem „Spie­gel”. Außer­dem wies er den Vor­schlag zurück, Stra­fen für bestimm­te Pro­test­for­men zu verschärfen. 

CDU-Chef Merz hat­te gefor­dert, Men­schen Gren­zen auf­zu­zei­gen, die den Rechts­staat her­aus­for­der­ten, und bezog dies unter ande­rem auf die Pro­tes­tie­ren­den in Lüt­zer­ath. „Das geht nicht”, sag­te Trit­tin. „Das ist eine Ver­wahr­lo­sung der poli­ti­schen Kul­tur.” Er ver­wies auf Bewe­gun­gen, die für sich in Anspruch näh­men, gewalt­frei vor­zu­ge­hen und nann­te „Fri­days for Future” und die „Letz­te Gene­ra­ti­on”. Es wür­de gezielt eine Bewe­gung kri­mi­na­li­siert und gleich­ge­setzt mit Men­schen, die vor­sätz­lich ver­let­zen und ermor­den, so Trit­tin. „Das ist eine völ­lig abscheu­li­che und ver­ach­tens­wer­te Debat­te”, sag­te Trittin.

Foto: Jür­gen Trit­tin, über dts Nachrichtenagentur

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