Ukrai­ne erhält zuge­sag­te Pan­zer direkt aus Industriebeständen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Ukrai­ne wird die von Deutsch­land zuge­sag­ten Schüt­zen­pan­zer vom Typ Mar­der nach eige­nen Anga­ben direkt aus Indus­trie­be­stän­den erhal­ten. Das schreibt die „Welt” unter Beru­fung auf ukrai­ni­sche Regie­rungs­krei­se. Dem­nach sol­len bis spä­tes­ten April ins­ge­samt 40 Mar­der-Pan­zer direkt vom Her­stel­ler Rhein­me­tall an die Ukrai­ne abge­ge­ben werden. 

Den Anga­ben zufol­ge will Kiew aber anstre­ben, dass die Lie­fe­rung schon bis Ende Febru­ar oder Anfang März abge­schlos­sen wird. Bis­her war unklar, ob die Pan­zer direkt von Rhein­me­tall kom­men wür­den oder aus Bun­des­wehr-Bestän­den. Bei letz­te­rer Vari­an­te wären die Lücken anschlie­ßend von Rhein­me­tall auf­ge­füllt wor­den. Als Rhein­me­tall im Früh­jahr 100 aus­ge­mus­ter­te Mar­der zur Lie­fe­rung an die Ukrai­ne ange­bo­ten hat­te, bot die Fir­ma bei­de Vari­an­ten an. 40 der ange­bo­te­nen Schüt­zen­pan­zer waren bereits im Okto­ber im Rah­men eines Ring­tau­sches nach Grie­chen­land gelie­fert wor­den, wobei Athen sei­ner­seits 40 Pan­zer sowje­ti­scher Bau­art an die Ukrai­ne abgab. Die nun zuge­sag­te direk­te Lie­fe­rung dürf­te aus den ver­blie­be­nen 60 Mar­der-Pan­zern stammen.

Foto: Pan­zer auf Lkw, über dts Nachrichtenagentur

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